DIY Vogelhäuschen

Der CARLsGARTEN hat wieder Amselzuwachs bekommen!

Die erste Generation 2017 ist fast flügge! amselfamily
Die fünf Jungen hüpfen munter durch die Gegend und entdecken neugierig den Garten.
Auch ihre Eltern sind immer op Jöck.

Um auch kleineren Vögeln eine Nisthilfe zu bieten, haben wir Vogelhäuser gebaut und aufgehängt. Eine kurze Anleitung zum Selberbauen der Nistkäste findet ihr hier:

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Material:

  •  1 ca. 1 cm dickes Brett mit den Maßen 25 x15 cm, welches als Vorderwand dient
  • 3 ca. 1 cm dicke Bretter mit den Maßen 28 x15 cm, welche als Rück- und Seitenwände dienen
  • 1 ca. 1 cm dickes Brett mit den Maßen 18 x19 cm, welches als Dach dient
  • Dachpappe oder Gummimatte, als Regenschutz für das Dach
  • Schrauben und Leim
  • Bohrmaschine mit Rundaufsatz oder Stichsäge, zum ausschneiden des Einflugloches
  • Öl oder Acrylfarbe
  • Säge

Aufbau:

  • Zu Beginn werden die vier Außenwände aneinander geleimt und zusammengeschraubt. Dabei20170322_115223 ist zu beachten, dass die Rückwand höher sein muss, als die Vorderwand, da das Dach schräg aufgesetzt werden muss, damit Wasser gut abfließen kann und nicht in die Nistkästen eindringen kann.
  • Anschließend werden die beiden Seitenwände mit einer Säge schräg abgeschnitten, damit sie bündig mit der Vorderen und der Rückwand abschließen.
  • Nun wird mit einem Rundbohrer ein Einflugloch in die Vorderwand gebohrt (alternativ geht es auch mit einer Stichsäge). Dabei ist die Größe des Loches zu beachten, da verschiedene Vogelarten auch verschiedene Lochgrößen bevorzugen. Wir haben Lochgrößen mit Durchmessern von 2,8 cm und 3,2 cm gewählt. (Schon wenige Millimeter sind hier ausschlaggebend, z.B. Kohlmeise und Sperling 3,2 cm, Weiden- und Haubenmeise 2,8 cm)
  • Als nächstes wird das Dach an die Dachpappe geschraubt. Die Dachpappe sollte hinten ein Stück überstehen, um sie mit der Rückwand des Vogelhauses zu verbinden. Das Holzdach wird also nicht direkt an die Wände geschraubt, sondern wird durch die Dachpappe mit den Außenwänden verbunden. Dadurch entsteht eine Art Scharniersystem, durch welches sich das Dach weit öffnen lässt. Dies ist wichtig, um die Nisthilfe im Frühjahr reinigen zu können.
  • Zuletzt bekommt das Haus einen beliebigen Anstrich und/ oder wird geölt, um es wetterbeständig zu machen. 20170322_115158

Als Standort für das Vogelhäuschen sollte ein Baum oder eine geschützte Wand gewählt werden. In einer Höhe von mindestens 1,80 m bietet es auch Schutz vor Fressfeinden, wie Katzen oder Mardern. Um den Vögeln genügend Gewöhnungszeit an das neue Zuhause zu bieten, sollte man das Haus bereits im Spätsommer oder zum Herbstanfang aufhängen. Vögel beobachten ihren Nistplatz meistens schon Wochen bevor sie dort „einziehen“, um sicher zu gehen, dass der Standort geeignet ist. Im Herbst kann man bereits Futter in das Vogelhaus legen um die Vögel anzulocken.

Wenn kein Vogel einzieht, sollte man diese trotzdem hängen lassen, da sie ebenfalls Schutz für Insekten bietet.

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