2012 – Ideenfindung


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Es war klar: Das Schauspiel Köln zieht auf die „Schäl Sick“, auf die rechte Rheinseite.

Für jemanden, der wie ich in Hamburg geboren ist und u.a. in Hamm, Bruxelles, Leipzig, Düsseldorf, Basel, Berlin und Wien gelebt hat, ist die Feststellung, dass es in einer Stadt wie Köln, die sich selbst als tolerant feiert, eine Seite gibt, wo man anscheinend nicht hingeht – vollkommen unverständlich.

„Schäl“ war dann aber das Wort der Stunde, als wir an einem kalten Wintertag das Depot zum 1. Mal besichtigten: Es gab einen gewissen industriellen Charme – ansonsten nur ödes Grau in Grau.

Die Idee, einen urbanen Garten für Alle anzulegen war geboren. Das Grau schrie nach „Grün!“, die Einsamkeit des Geländes nach „Leben!“. In der näheren Beschäftigung mit dem Thema Garten und Theater kamen immer mehr Gemeinsamkeiten und produktive Gegensätze zum Vorschein.

Dazu der verlockende Gedanke, mit der Natur im Einklang zu leben, Menschen zu integrieren, die noch nie im Theater waren und durch eigengezogenes Gemüse zu Selbstversorgern zu werden. Der Entschluss stand fest:

Nicht: Wir treffen uns auf einem Parkplatz, sondern

Wir treffen uns in einem Garten!

(melk)

P1080054

ModellModell Cordula Körber

 

Realität und Utopie (Zeichnung Michaela Kretschmann)

Vorplatz - vorher  Kopie Vorplatz mit mehr Grün mit HIntergrund  Kopie

 

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