9. Mai 2013 – UMTOPFEN


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UMTOPFEN
Die kleinen Setzlinge, die sich aus der Ansaat entwickelt haben, müssen in größere Behältnisse umgetopft werden. Bei einigen Pflänzchen ist das ganz schön mühsam, da die kleinen Keimlinge sich in einander verschlungen haben und vorsichtig auseinander gepflückt werden müssen, ohne die Wurzeln zu beschädigen.

Und dann gilt es noch zu Pikieren. Für einige von uns hat sich nun plötzlich eine Redewendung erschlossen, die nicht-Gärtnern vorher eher ein kriptischer Begriff war und sich auf das Verhalten spezieller Personen bezog. Beim Pikieren einer Pflanze wird ein kleines Stück ihrer Wurzel mit den Fingernägeln abgenkipst vor dem Einpflanzen in einen größeren Topf, so dass sich die Wurzeln besser entwickeln können. Es war sonnig, es war Mai und es war Sonntag. Die Strassen eingermaßen ruhig, das viertelstündliche Glockenspiel im 4711 Turm gegenüber um so lauter.
Um die zwanzig Menschen fanden sich ein für die Umtopfaktion. Wir kamen recht zügig voran, so wurde die Fläche, die unsere Pflanzen belegten, auch schnell größer. Fast mussten wir aus unserer Ecke heraus das Grün auf die Baustelle ausweiten, um allen Töpfen einen Sonnenplatz an der frischen Luft zu garantieren.
Darum also sollten wir als Kinder draußen spielen: Luft und Wind sind gut für Jungpflanzen, sie härten ab und stärken den Stiel. Nur gegen Läuse feien sie nicht. Die plumpsten in den kommenden Tagen nämlich einfach von der Platane über der Infobox herunter auf die Pflänzchen und belagerten Kornblümchen, Jungtomate und Babyblumenkohl.                            Wir versuchten ihnen mit Seifenwasser auf den Leib zu rücken, aber wie uns die Prinzessinnengärtner am Telefon schon prophezeiten, verzogen sie sich nach einer Weile auch wieder von allein ohne großen Schaden anzurichten.

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